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Georg Forster Forschungspreis an Prof. Dayanand Reddy, Südafrika

Georg Forster Forschungspreis an Prof. Dayanand Reddy, Südafrika

Prof. Daya Reddy, Direktor des „Centre for Research in Computational and Applied Mechanics“ an der Universität Kapstadt und Inhaber des südafrikanischen Forschungslehrstuhles für computergestützte Mechanik des Forschungszentrums für Computergestützte und Angewandte Mechanik, erhält einen der vier bedeutenden Georg Forster Forschungspreise, die die Alexander von Humboldt Stiftung, Bonn, erstmals verleiht. Der Georg Forster Forschungspreis wird Herrn Prof. Reddy zugesprochen wegen seiner besonderen Leistungen im Bereich der Mathematik und der Mechanik. Seine theoretischen Arbeiten zu Materialmodellen und Simulationsmethoden haben das Fachgebiet der Computational Mechanics auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus nachhaltig geprägt. Als Präsident der Akademie der Wissenschaften von Südafrika unterstützt er auch die Ausarbeitung forschungsbasierter Lösungsansätze für die spezifischen Herausforderungen bezüglich der Entwicklung seines Landes.

Das Preisgeld beträgt 60.000 EUR und kann um 25.000 EUR erweitert werden, womit die Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen und Kongressen sowie die Ausstattung seines Gastinstitutes mit Geräten zur gemeinsamen Forschung ermöglicht wird. Mit der Vergabe des Preises ist Prof. Reddy eingeladen, für einen begrenzten Zeitraum gemeinsam mit einem deutschen Kollegen in Deutschland seine Forschungsinteressen voranzutreiben.  Prof. Reddy wird sich zu diesem Zweck am Institut für Kontinuumsmechanik an der Leibniz Universität Hannover aufhalten. Hier wird er mit Prof. P. Wriggers forschen, der auch den Antrag auf die Vergabe des Forschungspreises bei der Alexander von Humboldt Stiftung stellte. 

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht Forschungskooperationen zwischen ausgezeichneten deutschen und ausländischen Forschern und Stipendiaten. Die Organisation wurde 1953 in Bonn gegründet. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern, unter ihnen 49 Nobelpreisträger.